Dienstag, 14. Juni 2011

Inken Dose: Nationale Minderheiten im Ostseeraum

Geschichte und Gegenwart, Identität und territoriale Anbindung. Band 14 der Reihe "Die Ostseeregion. Nördliche Dimensionen - europäische Perspektiven." Herausgegeben von Jan Hecker-Stampehl, Bernd Henningsen und Ralph Tuchtenhagen. BWV Berliner Wissenschafts-Verlag 2011. 490 Seiten, ISBN 978-3-8305-1879-2, 59 Euro. 

Verlagsinfo:
Die Ostsee verbindet Staaten, Menschen und Kulturen im Norden Europas, einer Region, die von Konflikt und Kooperation geprägt wurde. Kriege, Migrationen und Volksabstimmungen veränderten die ethnische Bevölkerungszusammensetzung in den einzelnen Ländern. Die Situation der Minderheitenangehörigen unterscheidet sich von der Mehrheitsbevölkerung ihres Wohnstaates, aber auch zwischen den verschiedenen nationalen Minderheiten bestehen Unterschiede im Hinblick auf ihre Entstehung, ihre Definition und ihre Situation in Abhängigkeit von der jeweiligen Minderheitenpolitik ihrer Wohnstaaten. Darüber hinaus leben die Minderheitenangehörigen in der Regel im Spannungsfeld zweier Nationalitäten, Kulturen und Sprachen. Wie sind die nationalen Minderheiten in der Ostseeregion entstanden, wie sieht ihre Lage heute nach dem Ende des Kalten Krieges bzw. nach dem EU-Beitritt ihrer Wohnstaaten aus? Wem fühlen sie sich verbunden, was macht ihre Identität aus? Um diesen und anderen Fragen nachzugehen, werden in der vorliegenden Studie die größten nationalen Minderheitengruppen in fünf Ostseestaaten untersucht: in Dänemark, Schweden, Finnland, Estland und Lettland.

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